Details 'Feinstaubmesskoffer'



Stand

Eignungsprüfung
Veröffentlicht
26.03.2018 00:00

Stammdaten

Feinstaubmesskoffer
Vereta GmbH
fest
flüssig
gasförmig

Firmware Version V1.02 vom 13. April 2012

Firmware Version V1.03 vom 20. Mai 2013

Komponenten

partikelförmige Emissionen mg/m³ 0 375 Prüfung 09/2012
partikelförmige Emissionen mg/m³ 10 300 Prüfung 01/2016

Einschränkungen und Hinweise

Die Bestimmung der Sauerstoff- und der Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas ist nicht möglich und ist durch geeignete Messgeräte parallel durchzuführen.

Die Mindestanforderung bei der Eignungsprüfung nach der veralteten Prüfgrundlage VDI 4206 Blatt 2 (Ausgabe Juni 2011) an die erweiterte Messunsicherheit für die Komponente Staub wurde im Prüfbericht (Bericht-Nr.: M-BI 1129-05/12) vom 11. Oktober 2012 nicht erfüllt und beträgt bezogen auf den jeweiligen Grenzwert:

51 % für den Grenzwert 20 mg/m3

43 % für den Grenzwert 60 mg/m3

51 % für den Grenzwert 90 mg/m3

47 % für den Grenzwert 100 mg/m3

39 % für den Grenzwert 150 mg/m3


Das Staubmessgerät ist nicht für den Außeneinsatz geeignet.

Für die nach § 13 Absatz 3 1. BImSchV erforderliche Überprüfung des Feinstaubmesskoffers muss die bekanntgegebene Geräteprüfstelle mit einem Zerstäuber Typ ATM220 der Firma TOPAS, einer 2 %-igen Salzsuspension mit Analysezertifikat vom Bundesamt für Metrologie METAS (Schweiz) und einem kalibrierten Partikelzähler Typ Microdust Pro der Firma Casella CEL ausgerüstet sein. Der Partikelzähler muss jährlich durch das Bundesamt für Metrologie METAS nach dem festgelegten Verfahren kalibriert werden. Für die Durchführung des Prüfverfahrens ist eine Schulung des Personals der bekannt gegebenen Geräteprüfstelle durch den Hersteller erforderlich.

Die Überprüfung des Feinstaubmesskoffers muss am Überprüfungspunkt von 90 mg/m3 erfolgen.

In der Eignungsprüfung wurden erhebliche Abweichungen zwischen den beiden Prüfmustern festgestellt.

Das Messgerät ist auch zur Überwachung der Staubgrenzwerte der 1. BImSchV gemäß § 25 Absatz 2 an Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 8 geeignet.

Die erweiterten Messunsicherheiten nach VDI 4206 Blatt 2 (Ausgabe Februar 2015) für die Komponente Staub betragen bezogen auf den jeweiligen Grenzwert:

40 % für den Grenzwert 20 mg/m3

40 % für den Grenzwert 60 mg/m3

39 % für den Grenzwert 90 mg/m3

39 % für den Grenzwert 100 mg/m3

29 % für den Grenzwert 150 mg/m3


Keine Mitteilungen vorhanden

Prüfungsdaten

TÜV SÜD Industrie Service GmbH
TÜV By RgG 289

Mitteilung vom 23. Februar 2012 (BAnz. S. 932, Kapitel I Nummer 1.1) entsprechend den Anforderungen der VDI 4206 Blatt 2 (Ausgabe Februar 2015)

Bericht Nr.: M-Bl 1129-03/12 vom 14. September 2012

Ergänzungsprüfbericht Nr.: M-Bl 1129-05/12 vom 11. Oktober 2012

Ergänzungsprüfung zu den Bekanntmachungen des Umweltbundesamtes vom 12. Februar 2013 (BAnz AT 05.03.2013 B11, Kapitel I Nummer 5.1)

Mitteilung/Stellungnahme der TÜV SÜD Industrie Service GmbH vom 17. Dezember 2013

Mitteilung vom 27. Februar 2014 (BAnz AT 01.04.2014 B13, Kapitel II) bzgl. der Brennstoffe nach § 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 8 und Grundöfen

Bericht Nr.: M-Bl 1182-01/15 vom 14. Januar 2016

Dokumente

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